Fallstudie
Jaloom: 4.000 Teppich-SKUs auf Amazon in 4 Ländern, komplett automatisiert
Wie Jaloom vom Flatfile-Chaos zu stündlich automatisierten Amazon-Listings in vier Ländern kam: Shopify als Datenquelle, Channable dazwischen.
- 93 % weniger Aufwand
Ergebnisse
- Alle Amazon-Listings in 4 Ländern aktualisieren sich stündlich automatisch
- Bestellungen laufen zentral in Shopify zusammen, Tracking geht automatisch an Amazon zurück
- Amazon-Content pro SKU in Minuten anpassbar, ohne alle Daten neu zu pflegen
4.000 SKUs. 4 Länder. 4 Sprachen. Und alles per Flatfile von Hand im Seller Central gepflegt. So sah der Status quo bei Jaloom aus, bevor wir die Anbindung automatisiert haben. Heute aktualisieren sich alle Amazon-Listings stündlich von selbst.
Die Ausgangslage: Flatfile-Pflege für 4.000 SKUs
Jaloom verkauft Teppiche. Viele davon: rund, eckig, oval, als Läufer, in den unterschiedlichsten Farben und Materialien. Insgesamt rund 4.000 SKUs, verkauft auf Amazon in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich, jede SKU also mal vier mit eigener Sprache.
Gründer Fahim Sainani hat jede Produktänderung und jedes Preisupdate manuell per CSV ins Seller Central gepflegt. Bei einem wachsenden Katalog ist das irgendwann nicht mehr machbar:
- Produktdaten wurden inkonsistent gepflegt
- Niemand hatte den Überblick, welche Variante auf welchem Markt überhaupt aktiv ist
- Jedes neue Land vervielfacht den Aufwand, statt ihn zu verteilen
Die Lösung: Shopify als Quelle, Channable als Middleware
1. Erst das Fundament prüfen
Wir haben Shopify an Channable angebunden. Nach dem ersten Import war die wichtigste Frage beantwortet: Das Fundament in Shopify stimmt. Varianten sauber angelegt, Metafelder konsequent und systematisch befüllt.
Diesen Punkt können wir nicht genug betonen, sonst heißt es: Garbage in, Garbage out. Der Nebeneffekt sauberer Daten im Quellsystem (egal ob Shopify, Shopware, WooCommerce oder PIM): Nicht nur die Marktplätze profitieren, auch der eigene Webshop bekommt direkt die bessere Customer Experience.
2. Mapping nach Amazon-Logik
In Channable haben wir Parents und Varianten pro Land in zwei APIs aufgeteilt. Kategorien laufen über den Produkttyp, Attribute wie Hersteller, Pflegehinweise, Artikelmaße, Material und Größe werden per Regel direkt aus Shopify gemappt.
3. Amazon-Content, sauber getrennt
Blieb ein Problem: Amazon-spezifische Felder wie Bullet Points, SEO-Titel, Beschreibung und ein eigener Preis pro Land stehen nicht in Shopify. Und haben dort auch nichts verloren.
Die Lösung: Diese Felder liegen in einem Google Sheet. Ein Script zieht neue SKUs stündlich automatisch ins Sheet, dort werden sie manuell oder mit KI ergänzt. Channable importiert alles zurück und schickt die Daten direkt an Amazon.
Die Ergebnisse
- Stündliche Updates statt CSV-Chaos: Alle Amazon-Listings in vier Ländern aktualisieren sich automatisch, Lagerbestände werden in Echtzeit aktualisiert.
- Änderungen in Minuten: Über das Sheet lassen sich relevante Amazon-Attribute pro SKU schnell anpassen, ohne alle Daten neu pflegen zu müssen.
- Bestellungen zentral: Alle Bestellungen laufen nach Shopify, das Tracking geht automatisch an die Kunden bei Amazon zurück.
„Mit Luis haben wir einen stark ambitionierten und engagierten Partner gefunden. Danke für die tolle Zusammenarbeit!“
Fahim Sainani, Geschäftsführer und Gründer, Jaloom Was andere Brands daraus mitnehmen können
Das Fundament ist das A und O. Erst müssen die Daten im Backend stimmen, dann redet man über Expansion.
Manuelle Pflege wird irgendwann zum Chaos. Bei einem kleinen Katalog und einem Land geht das noch. Ab etwa 100 SKUs, oder sobald neue Länder dazukommen, führt an einer Middleware wie Channable kein Weg mehr vorbei.
Wie so eine Anbindung bei euch aussehen würde, steht auf unserer Amazon-Seite. Und wer die Diskussion zum Projekt verfolgen will: Diese Fallstudie gibt es auch als Post auf LinkedIn.